Der Anbau unseres Kaffees

Die optimalen Bedingungen für hochwertigen Kaffee befinden sich in Äquatornähe, umgangssprachlich Kaffee-Gürtel genannt. Bei dem Anbau unserer geliebten Bohnen sind das Arbeiten mit Achtung und Liebe für Mensch und Natur ein Mantra. Bei Anbau und Ernte liegt in Sorgfalt und Timing das Geheimnis. Wie und in welcher Umgebung Kaffee am besten gedeiht und warum es auf besondere Sorgfalt und Genauigkeit bei der Ernte sowie Weiterverarbeitung ankommt, erzählen wir dir jetzt.

Der Anbau von Kaffee ist vergleichbar mit der Kultivierung von Wein. Die Komposition von Boden, Sonne und Regen während der Zeit der Reife haben einen essentiellen Einfluss auf den Geschmack und die Qualität des Kaffees. Viele Kaffeepflanzen sind ähnlich wie Menschen, sie mögen keine zu großen Veränderung und Schwankungen. So sollte es weder zu kalt noch zu heiß sein, dann fühlt sich die Pflanze wohl.

Zudem ist die Beschaffenheit des Bodens entscheidend für eine gesunde Kaffeepflanze. Sie liebt nährstoffreiche Böden mit einem pH-Wert von fünf bis sechs. Besonders in Ländern vulkanischen Ursprungs fühlt sich die afrikanische Wildpflanze wohl. Speziell in der Java-Region scheint der Kaffee ideal zu wachsen. Ähnlich der französischen Weinkultur, spricht der Kaffee-Guru hier vom 'Terroir', der Beschaffenheit des Bodens.

In Äthiopien sind die letzten Wildkaffeesträucher zu finden. Diese werden bis zu 4 Meter hoch und tragen in der Reife Früchte, die sogenannten Kirschen. Die Kaffeebohnen stecken als Samen im Fruchtfleisch dieser Kaffeekirschen. Anders als bei der kultivierten Schwester der Pflanze, kann eine Frucht mehrere Samen enthalten.