Ernte und Verarbeitung - ein heiliges Ritual

Matcha ist ein edler Schattentee, dessen Ernte einem heiligen Ritual gleicht. Für unseren speziellen temperaturbeständigen Matcha, wird einmal pro Jahr die oberste Knospe mit ihren zwei Blättern handgepflückt.

Wurden die Teeblätter geerntet, werden sie zum Welken ausgelegt. Bei uns geschieht dies traditionell auf Bambusunterlagen. Der gesamte Prozess des Welkens dient der Feuchtigkeitsextraktion des Blattmaterials.

Nach der Trocknung werden die Teeblätter handsortiert. Zur Herstellung unseres Matchas, werden hier bis zu 65 % der Blätter für andere Tees aussortiert, um eine der höchsten Qualitätsstufen zu gewährleisten. Ceremonial Grade, wie der Fachmann sagen würde.

Obwohl die Nachfrage nach Matcha riesig ist, kann das Pulver nicht in großindustriellen Anlagen gemahlen werden. Noch heute wird das grüne Pulver traditionell in Felsmühlen aus Granit gemahlen. Viele moderne Maschinen können durch Reibung heißer als 100 Grad Celsius werden, was sich nachteilig auf die Qualität des entstehenden Matchas auswirken kann. Da sich die Steinmühle nur langsam drehen darf, entstehen in unserer Manufaktur nur rund 35 Gramm Matcha pro Stunde. Kein Tee in diesem Universum fordert ein solches Maß an Hingabe, Genauigkeit und Wissen bei der Herstellung.